Bericht 1. Maibummel 2018

Wie immer wurden die Mitglieder der OG Zürich zum traditionellen 1. Maibummel aufgeboten. Diesem Aufgebot folgten rund 40 Hündeler mit etwa 30 Hunden. Dass neben der Grosszahl von Airedales auch noch ein paar „artfremde“ dabei waren, machte die Gruppe noch etwas multikultureller. Die Organisatoren, Vreni Hauenstein und Roman Nauer begrüssten die Teilnehmer um 09.00 Uhr Im Restaurant „Bergwerk“ in Buchs ZH zu Kaffee und Glpfeli. Speziell begrüssten sie unsere drei Freunde aus Prutz im Tirol, wo die OG Zürich jeweils Im Herbst lhr Trainingslager durchführt. Diese drei Personen, Ully, Agnes und Franz, mussten immerhin um 04.30 Uhr aus den Federn, um den weiten Weg unter die Räder zu nehmen um uns zu überraschen. Nachher wurde kurz der Ablauf erklärt und um 10.00 Uhr ging die ganze Gesellschaft aufgeteilt auf 4 Gruppen auf den Marsch. Die erste Etappe belief sich auf ca. 1 1/2 Stunden Marschzeit, die :zweite Etappe auf ca. 1 Stunde. Da man die Hunde nicht überfordern wollte, wurde nach der ersten Etappe ein Marschhalt eingeschaltet. Dies Im Klubhaus des Polizei-Hunde Vereins in Oberhasli, wo wir mit einem „Apéro riche“ verwöhnt wurden. Der geneigte Leser merkt sofort, dass dieser Marschhalt nicht der Hunde wegen, sondern wegen den menschlichen Begleitern eingelegt werden musste. Dieser Apéro In den sehr grosszügigen Räumen des Polizeihunde-Vereins wurde von den Organisatoren und deren Helfern organisiert und gesponsert.. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön an Vreni und Roman. Auch ein herzliches Dankeschön an Esther Kunz, die uns auf Grund ihrer Beziehungen den Zwischenhalt Im Polizei-Hunde Club ermöglichte. Es wurde fast schwierig, die „Hündeler“ wieder zur Weiterarbeit zu bewegen, doch gelang dies mit dem einfachen Trick, das traditionelle Hunderennen, das an jedem Mai-Bummel stattfindet, zu starten. Das Gelände vor dem Clublokal bot sich für ein derartiges Rennen im besten Sinne an.

Gewonnen wurde dieser Wettbewerb wie immer In den letzten sieben Jahren (mit einer Ausnahme) von der flinken „Fly vom Königsturm“ von Vreni Hauenstein. Böse Zungen haben gar behauptet, dass man die Rangliste bereits vor dem Rennen drucken könnte, da diese Fly Immer die Schnellste sei. Doch auch für Fly werden härtere Zeiten folgen, die Jugend ist gut im Schuss und wird gefährlich schnell.

Dann ging’s auf den Rückweg, der beherzt In Angriff genommen wurde, Immerhin winkte nach dem Marsch von c.a. 1 Stunde ein währschaftes Mittagessen Im Restaurant „Bergwerk“. Auf dem Rückweg erklärte- uns Roman Nauer noch einige geschichtliche interessante Hintergründe aus der Region. Der Marsch war übrigens sehr hundefreundlich, konnten wir doch unsere Vierbeiner sehr oft ohne Leine laufen lassen. Auch das Wetter wurde Im Laufe des Tages Immer besser und nach anfänglichem Tröpfeln konnten wir bereits beim Zwischenhalt die ersten Sonnenstrahlen begrüssen. Ich bin nicht sicher, ob der Aufenthalt Im Polizei-Hundeklub auf unsere lernfähigen Hunde positiv eingewirkt hat, denn Ich hatte den Eindruck, dass auf dem Rückweg besser gehorcht und „Fuss“ gelaufen wurde als auf der ersten Etappe. Oder war dies vielleicht nur ein bisschen Müdigkeit? Es wäre ja zu schön, wenn nur schon ein Besuch bei den Polizeihunden einen positiven Einfluss auf unsere charakterstarken Airedales haben konnte.

Beim Essen wurde angeregt diskutiert und gefachsimpelt und gegen 16.00 Uhr löste sich die Gesellschaft auf. Ein sehr gelungener Anlass, der für das nächste Jahr die Messlatte sehr hoch angebracht hat. Besten Dank an die Organisatoren und deren Helfer.

Roger Oppenheim

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